Mundschutz- / OP-Masken
In Arztpraxen, Klinken und Pflegeeinrichtungen ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutz (MNS) eine wichtige Hygienemaßnahme. Sie reduzieren damit das Risiko für Tröpfcheninfektionen, weil Sekrettröpfchen aus Atemluft, Husten und Niesen zurückgehalten werden.
Wenn Sie bei uns Mund-Nasen-Schutz- und OP-Masken kaufen, können Sie sich darauf verlassen, dass Sie ein CE zertifiziertes Produkt nach Norm EN 14683 erhalten, das alle Anforderungen an medizinische Gesichtsmasken erfüllt.
Vertrauen Sie auf geprüften Schutz für Ihr Praxisteam. Wir statten Sie gerne aus, damit Sie für alle Untersuchungssituationen und operativen Eingriffe gerüstet sind.
Medizinischer Mund-Nasen-Schutz und OP-Masken für wirksamen Infektionsschutz
Der medizinische Mund-Nasen-Schutz (MNS), auch als OP-Maske oder chirurgische Maske bezeichnet, ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Unterbrechung von Infektionsketten im medizinischen und pflegerischen Umfeld. Er dient in erster Linie dem Fremdschutz, indem er die Abgabe potenziell infektiöser Tröpfchen aus der Atemluft des Trägers wirksam zurückhält.
Der Einsatz medizinischer Gesichtsmasken reicht von Routineuntersuchungen bis hin zu operativen Eingriffen. Auch in der Pflege, in Laboren sowie im Rettungsdienst werden MNS-Masken standardmäßig verwendet, um Patienten und Personal vor Infektionen zu schützen. Sie bestehen aus mehrlagigem Vliesmaterial, das eine hohe bakterielle Filtrationsleistung (BFE) bei gleichzeitig guter Atemdurchlässigkeit ermöglicht.
Bei der Auswahl einer geeigneten Maske sollten Sie sich immer an den konkreten Arbeitsbedingungen und Expositionsrisiken orientieren, insbesondere im Hinblick auf Tragedauer, Nähe zum Patienten sowie potenzielle Aerosolbelastung. Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Masken-Typen vor, damit Sie genau wissen, welche Maske für Ihre Zwecke infrage kommt.
Mund-Nasen-Schutz-Typen und ihr Einsatz in Praxis und Klinik
Abhängig von der jeweiligen Schutzleistung werden beim Mund-Nasen-Schutz drei Typen unterschieden: TYP I, Typ II und Typ IIR. Daneben gibt es noch die FFP2-Masken, die nicht nur dem Fremdschutz dienen, sondern zusätzlich auch dem Eigenschutz. Sie halten zusätzlich Aerosole, Bakterien und Viren zuverlässig ab.
Typ-I-Masken bieten grundlegenden Fremdschutz und können für Patienten im Wartebereich eingesetzt werden. Für medizinisches Personal in Behandlungssituationen oder bei Kontakt mit Körperflüssigkeiten ist deren Schutzleistung allerdings nicht ausreichend.
Typ-II-Masken bieten dagegen eine bakterielle Filterleistung (BFE) von mindestens 98 % und sind damit für alltägliche Arzt-Patienten-Gespräche und Routineuntersuchungen geeignet. Wenn aber Kontakt zu Blut oder anderen Sekreten zu erwarten ist, sollten Sie ausschließlich auf OP-Masken des Typs IIR zurückgreifen. Denn sie vereinen eine hohe Filterleistung (BFE ≥ 98 %) mit Spritzschutz (≥ 16 kPa) und sind somit optimal für Blutentnahmen, Injektionen oder operative Tätigkeiten geeignet. In unserem Sortiment finden Sie Produkte bekannter Marken, wie zum Beispiel die Hartmann OP-Maske Foliodress® Mask Comfort.
FFP-Masken für den Eigenschutz
FFP-Masken (Filtering Face Pieces) sind ein Teil der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Sie schützen vor Partikeln, Aerosolen und infektiösen Erregern in der Luft. Im Unterschied zum medizinischen Mund-Nasen-Schutz, der primär dem Fremdschutz dient, bieten FFP-Masken auch wirksamen Schutz für die tragende Person selbst. Sie kommen insbesondere in Risikosituationen zum Einsatz, zum Beispiel bei der Versorgung infektiöser Patienten mit respiratorischen Erkrankungen, sowie im Laborbereich oder bei Tätigkeiten mit gefährlichen Stäuben.
FFP-Masken müssen die Norm EN 149:2001+A1:2009 erfüllen und werden je nach ihrer Filterleistung in drei Schutzklassen eingeteilt:
- FFP1 (Filterleistung ≥ 80 %)
- FFP2 (Filterleistung ≥ 94 %)
- FFP3 (Filterleistung ≥ 99 %)
In medizinischen Einrichtungen ist hauptsächlich die FFP2-Maske relevant, da sie einen effektiven Schutz vor infektiösen Aerosolen, darunter Influenzaviren oder SARS-CoV-2, bietet. Wichtig sind dabei die korrekte Passform und Abdichtung der Maske. Damit sie ihren Schutz wirklich gewährleisten kann, muss die Maske richtig am Gesicht anliegen. Bei längerem Tragen ist zudem auf Modelle mit möglichst geringem Atemwiderstand zu achten, um die Trageakzeptanz sicherzustellen.
Bei der Auswahl der richtigen FFP-Maske sollten Sie darauf achten, dass sie auch wirklich den Schutzanforderungen entspricht. Für einen effektiven Schutz sind Unterweisungen in Anwendung, Dichtsitzprüfung und Tragedauer notwendig.
Masken zum Binden oder mit Ohrschlaufen?
Die klassische Maske mit Ohrschlaufen ist die am häufigsten verwendete Variante im Praxisalltag. Denn sie lässt sich besonders schnell auf- und absetzen. Das ist vorteilhaft, wenn Masken oft gewechselt werden müssen. Für kurze bis mittlere Tragezeiten sind sie in der Regel sehr bequem. Allerdings können die Gummibänder bei längerem Tragen unangenehm auf die Ohren drücken.
Wenn längere Tragezeiten anstehen, beispielsweise bei operativen Eingriffen, sind OP-Masken zum Binden oft die bessere Wahl. Sie werden mit Bändern hinter dem Kopf oder Nacken befestigt. Das entlastet die Ohren und sorgt für einen festeren Sitz, der besonders dann wichtig ist, wenn die Maske über längere Zeit nicht verrutschen darf. Diese Variante erfordert etwas mehr Zeit beim Anlegen, bietet aber einen höheren Tragekomfort bei längerer Nutzung.
Darüber hinaus gibt es auch kombinierte oder individuell anpassbare Lösungen. Zum Beispiel Masken mit verstellbaren Gummibändern oder ergänzenden Clips, die den Zug von den Ohren auf den Hinterkopf verlagern. Diese Masken bieten Ihnen Komfort und Anpassungsfähigkeit, sind allerdings etwas aufwändiger in der Handhabung.
Medizinische Masken Übersicht
| Maskentyp | Einsatzbereiche (Beispiele) | Schutzwirkung | Abdichtung | Zielgruppe | ||
| Mund-Nasen-Schutz Typ I | Allgemeine Hygiene, z. B. bei Patient:innen ohne COVID- oder Influenza-Verdacht | Fremdschutz (BFE ≥ 95 %), kein Eigenschutz | Nein | Patienten, Besucher, nicht-medizinisches Personal | ||
| OP-Maske Typ II | Routineuntersuchungen ohne Spritzgefahr | Höherer Fremdschutz (BFE ≥ 98 %), kein Eigenschutz | Nein | Ärzt:innen, Pflegekräfte, medizinisches Personal | ||
| OP-Maske Typ IIR | Chirurgie, Zahnmedizin, Notaufnahme – bei möglichem Kontakt mit Blut/Sekreten | BFE ≥ 98 % + Spritzschutz, kein Eigenschutz | Nein | Operateure, Assistenzpersonal, Zahnärzt:innen | ||
| FFP1 | Geringe Staubexposition (nicht medizinisch), selten im Gesundheitswesen | Partikelschutz (≥ 80 %), kein Schutz bei infektiösen Aerosolen | Nicht dicht genug für Infektionsschutz | Bau, Industrie | ||
| FFP2 (ohne Ventil) | Aerosolgenerierende Maßnahmen, COVID-Station, Influenza-Patienten | Eigen- und Fremdschutz (≥ 94 %) gegen Aerosole & Partikel | Dicht anliegend – Passform entscheidend | Medizinisches Fachpersonal, Pflegekräfte, Risikogruppen | ||
| FFP3 (ohne Ventil) | Hochinfektiöse Situationen (z. B. Tuberkulose, COVID-Intensivstation) | Sehr hoher Schutz (≥ 99 %) | Sehr dichte Abdichtung erforderlich | Intensiv- & OP-Personal |
Entdecken Sie unser großes Masken-Sortiment
Wir bieten Ihnen alle Masken-Typen, die speziell für den medizinischen Einsatz zugelassen sind. Dabei sind Sie nicht auf die klassischen grünen, blauen oder weißen Masken beschränkt. OP-Masken wie die Profil Plus von Unigloves sind bei uns in vielen weiteren Farben erhältlich. So können Sie das Farbkonzept Ihrer Praxis berücksichtigen oder einfach Ihre Lieblingsfarbe wählen. Wir führen aber auch Produkte weiterer bekannter Marken wie Paul Hartmann, Mölnlycke, Meditrade oder Lohmann und Rauscher in unserem Masken-Sortiment.
Fazit: Mundschutz- und OP-Masken für eine sichere Praxisarbeit
Für medizinische Fachkräfte sind eine effektive Schutzwirkung, eine hohe Trageakzeptanz und die normative Zuverlässigkeit der Masken wichtig. Dafür bieten wir Ihnen geeignete Lösungen in Form von:
- Typ II-Masken für einfache Untersuchungen
- Typ IIR-OP-Masken mit Spritzschutz für operative Eingriffe oder Blutentnahmen
- FFP2-Masken für zusätzlichen Eigenschutz
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